Corona-Tests im Unternehmen

Über eine mögliche Covid19-Infektion schnell informiert zu sein und entsprechende Maßnahmen einzuleiten hilft, weitere Infektionen zu vermeiden. Corona Schnelltests können hier helfen. Die Bundesregierung bittet auch die Unternehmen einen Beitrag beim Thema Testen zu leisten.

Vor diesem Hintergrund möchten wir unseren Unternehmen auf dieser Seite einen Überblick über häufig gestellte Fragen zu Corona-Tests im Unternehmen geben und liefern Antworten für Ihren Unternehmensalltag.

Bisher gibt es keine Verpflichtung für Unternehmen, ihre Beschäftigten, die sich nicht im Homeoffice befinden, regelmäßig testen zu lassen. Allerdings hat sich die Wirtschaft in einer gemeinsamen Erklärung selbst verpflichtet, die Teststrategie eigenverantwortlich zu unterstützen.

Bitte beachten Sie: Da noch viele Fragen offen sind und die Umsetzung der Teststrategie noch Unklarheiten aufweist, unterliegt diese Seite einer kontinuierlichen Anpassung.

Weitere Informationen und Praxisbeispiele finden Sie auf der gemeinsamen Homepage der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft: https://www.wirtschafttestetgegencorona.de/

Angesichts der Selbstverpflichtung der Wirtschaft zum Einsatz von Corona-Tests in Unternehmen hat die DIHK-Bildungs-GmbH in Zusammenarbeit mit dem DIHK – und auf gemeinsame Initiative von BDA, BDI, DIHK und ZDH – Erklärfilme zum Thema entwickelt.


© DIHK-Bildungs GmbH

Angesichts der aktuellen Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom 3. März 2021 und der jüngsten Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu Corona-Tests vom 9. März 2021 stehen Unternehmen wieder einmal vor neuen Herausforderungen in der Corona-Krise. Das Kurzseminar gibt angesichts der teilweise noch unklaren Rechtslage erste Hilfestellungen im Umgang mit freiwilligen Selbsttests und Arbeitgeber-seitig angeordneten Schnelltests.

Folgende Fragestellungen werden im Webinar genauer beleuchtet:

  • Müssen Unternehmen in ihrer Stellung als Arbeitgeber ihren Beschäftigten (kostenlose) Corona-Tests anbieten?
  • Dürfen Unternehmen Corona-Tests anordnen, wenn Beschäftigte sie nicht selbst durchführen wollen? Und falls ja: Was gilt es zu beachten?
  • Dürfen Unternehmen die Vorlage eines durchgeführten Selbsttests verlangen und vorgelagert danach fragen?
  • Dürfen Unternehmen den Zutritt zum Werksgelände ohne Corona-Test verweigern?
  • Dürfen Unternehmen Impfungen anordnen? 
  • Ist der Verzicht auf eine Maske okay, wenn ein negativer Corona-Test vorgelegt wird?
  • Wie kann ein Unternehmen reagieren, wenn Beschäftigte einer im konkreten Einzelfall rechtmäßigen Weisung zum Corona-Tests nicht Folge leisten?
  • Wer trägt die Kosten für Corona-Tests?

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier.

Angesichts der aktuellen Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom 3. März 2021 und der jüngsten Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu Corona-Tests vom 9. März 2021 stehen Unternehmen wieder einmal vor neuen Herausforderungen in der Corona-Krise. Das Kurzseminar gibt angesichts der teilweise noch unklaren Rechtslage erste Hilfestellungen im Umgang mit freiwilligen Selbsttests und Arbeitgeber-seitig angeordneten Schnelltests.

Selbsttests im Betrieb effektiv organisieren – der Prozess
Folgende Fragestellungen werden im Webinar genauer beleuchtet:

  • Testen organisieren – Welche Zuständigkeiten und Voraussetzungen müssen in Unternehmen geschaffen werden?
  • Schnelltests beschaffen – Welche Arten von Schnelltests gibt es und wie erhalten Unternehmen diese?
  • Testen durchführen – Was müssen Unternehmen bei der Vorbereitung und Durchführung von Selbsttests berücksichtigen?
  • Ergebnisse dokumentieren – Auf welche Weise muss die Durchführung von Selbsttests durch das Unternehmen dokumentiert werden?
  • Personal qualifizieren – Wie können Unternehmen bei der Schulung und Sensibilisierung ihrer Mitarbeiter/-innen zur Durchführung von Selbsttests vorgehen?

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier.

Für den Nachweis einer akuten SARS-CoV-2-Infektion stehen in Deutschland unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung. Informationen rund um das Thema Testen hat das Bundesgesundheitsministerium auf der Internetseite https://www.zusammengegencorona.de/informieren/ zusammengetragen.

  • PCR (Polymerase Chain Reaction)-Tests liefern den bisher zuverlässigsten Nachweis durch eine molekularbiologische Untersuchung. Sie sind der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal, die Auswertung durch Labore. Einen PCR-Test im Labor durchzuführen dauert vier bis sechs Stunden. Die getestete Person erhält das Ergebnis meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden.
  • Laborbasierte Antigentests oder sogenannte Antigen-Schnelltests lassen sich mit deutlich weniger Aufwand als ein PCR-Test durchführen und liefern ein Ergebnis in kurzer Zeit. Sie können allerdings zu einer höheren Anzahl falsch negativer bzw. falsch positiver Testergebnisse führen. Falsch positive Ergebnisse können durch einen nachfolgenden PCR-Test erkannt werden.
  • Professionelle PoC (Point-of-Care)-Antigen-Schnelltests ermöglichen eine Testung auch außerhalb eines Labors, z. B. in einer Pflegeeinrichtung oder medizinischen Einrichtung. Dazu muss ebenfalls ein Abstrich im Nasenrachenraum vorgenommen werden. Im Unterschied zu PCR-Tests und laborbasierten Antigen-Tests kann die Testung und Auswertung der PoC-Antigen-Tests durch fachlich qualifiziertes Personal vor Ort erfolgen. Das Testergebnis erfolgt zeitnah (max. nach 30 Minuten).
  • Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttests) sind dafür vorgesehen, dass Probennahme, Testung und Bewertung des Ergebnisses durch medizinische Laien erfolgen kann. Sie sind in der Abgabe nicht mehr auf bestimmte Personengruppen beschränkt, d.h. eine Abgabe ist an jede Person möglich. Supermärkte, Drogerien und Apotheken haben damit begonnen, solche Selbsttests zu verkaufen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht im Internet eine Liste zugelassener Selbsttests, die kontinuierlich aktualisiert wird.

PoC (Point-of-Care) Antigen-Schnelltests sind Medizinprodukte, die Testungen auf SARS-CoV-2 ermöglichen, ohne dass dafür ein Labor beauftragt werden muss. Dazu muss ein Abstrich im Nasenrachenraum vorgenommen werden. Im Unterschied zu PCR-Tests und laborbasierten Antigen-Tests kann die Testung und Auswertung der PoC-Antigen-Tests durch fachlich qualifiziertes Personal vor Ort erfolgen. Das Testergebnis erfolgt zeitnah (max. nach 30 Minuten).


Wichtig: Professionelle PoC-Antigen-Schnelltests sind grundsätzlich nicht für die Eigenanwendung vorgesehen. Sie dürfen nicht verwechselt werden mit den seit 6. März 2021 freiverkäuflichen Selbsttests Laientests) für die Eigenanwendung.

Die Medizinprodukte-Abgabeverordnung regelt, an wen bestimmte Medizinprodukte wie zum Beispiel Tests auf das Coronavirus abgegeben werden dürfen. Die Verordnung wurde in den vergangenen Monaten mehrfach angepasst. Über den jeweils aktuellen  Stand informiert das Bundesministerium für Gesundheit hier.

  • Neben Schulen und Obdachlosenunterkünfte dürfen PoC-Antigenschnelltests auch an weitere Einrichtungen abgegeben werden. Dazu gehören Flüchtlingsunterkünfte, Justizvollzugsanstalten, berufsbildende Schulen und überbetriebliche Ausbildungsstätten, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Wohnformen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, Frauenhäuser, Einrichtungen der Erziehungshilfe sowie ambulante Pflegedienste, die Menschen in Intensivpflege-Wohngruppen und ähnlichen Einrichtungen betreuen. Die PoC-Antigenschnelltests dürfen nur von eingewiesenen oder geschulten Personen angewandt werden. Das haben die Betreiber der Einrichtungen sicherzustellen.
  • Einrichtungen und Dienste der Kritischen Infrastruktur können ebenfalls PoC-Antigenschnelltests beschaffen und von eingewiesenem oder geschultem Personal anwenden lassen. Zur Kritischen Infrastruktur gehören Unternehmen und Einrichtungen, deren Ausfall nachhaltige Versorgungsengpässe oder erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit zur Folge hätten (z.B. Energieunternehmen, Lebensmittelhersteller bzw. -einzelhandel, Logistikunternehmen).

Professionelle PoC-Antigen-Schnelltests sind zum Beispiel in Apotheken, Sanitätshäusern erhältlich, können aber auch über andere Vertriebswege bezogen werden (z. B. medizinischer Großhandel, Fachhandel für Betriebshygiene etc.). Die Kosten für einen Schnelltest sind vom jeweiligen Tagespreis abhängig, der dem Einfluss von Angebot und Nachfrage unterliegt.

Schnelltests sollten zwar von Ärztinnen und Ärzten oder entsprechend geschulten Pflegefachkräften/medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden. Doch um Antigen-Testungen auszuweiten, wurde der Arztvorbehalt aufgehoben. Dadurch darf gemäß § 4 Abs. 5 in Verb. mit Abs. 2 Medizinprodukte-Betreiberverordnung ein Betreiber beispielsweise von Schulen, Pflegeheimen, Unternehmen Personen mit dem Anwenden von PoC-Antigentests beauftragen. Diese Person muss die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben sowie in das anzuwendende Medizinprodukt eingewiesen werden. Somit ist die Sachkenntnis entscheidend, also die korrekte Anwendung des jeweiligen Medizinprodukts auf Basis einer Schulung.


Der Betreiber einer Einrichtung, wie z. B. ein Unternehmen, muss mit Blick auf das zur Verfügung stehende Personal prüfen, wer in der Lage ist, den betreffenden Test nach einer entsprechenden Einweisung/Schulung durchzuführen. Dabei ist die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Tests zu berücksichtigen. Der Betreiber muss in einer Einzelfallbetrachtung weiterhin prüfen, ob eine bestimmte Person mit einer entsprechenden Einweisung für die Anwendung des betreffenden Tests ausreichend qualifiziert ist. Die Durchführung eines Schnelltests ist in der Regel unkompliziert. Wichtig ist, dass v. a. die Abläufe exakt eingehalten werden. Deshalb ist eine Person auszuwählen, die sich insbesondere durch Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Entschlossenheit auszeichnet.


Hinsichtlich der einzuhaltenden Arbeitsschutzmaßnahmen wird auf den Beschluss Nr. 6/2020 des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) vom 8. Februar 2021 „Arbeitsschutzmaßnahmen bei Probenahme und Diagnostik von SARS-CoV-2 verwiesen.

Die Schulung von Personal für die Abstriche bzw. Spucktests und für die sachgerechte Anwendung von Antigenschnelltests nach den Angaben des Schnelltest-Herstellers soll möglichst durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte bzw. Betriebsärztinnen und -ärzte durchgeführt werden. Alternativ kann sogenanntes medizinisches Fachpersonal eingesetzt werden. Diese Bezeichnung ist jedoch nicht näher definiert. Wichtig ist, dass dieses Personal die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse in der Durchführung von Nasen-Rachen-Abstrichen und in der Anwendung des jeweiligen Antigenschnelltests besitzt. Da Testsysteme je nach Hersteller unterschiedlich anzuwenden sein können, ist eine Test-bezogene Schulung notwendig.


Corona-Schnelltest-Schulungen bieten Organisationen wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz an. Die Schulung dauert je nach Anbieter 30 bis 60 Minuten. Für Schulungen kann man Haus- und Betriebsärzte oder die Gesundheitsämter ansprechen. Das Unternehmen muss dokumentieren, welcher Mitarbeiter durch wen, zu welchem Zeitpunkt und zu welchen Inhalten geschult wurde. Der Kurs sollte als „Sachkundeschulung – Durchführung von Corona-PoC-Antigen-Schnelltest inkl. Medizinprodukteschulung“ anerkannt sein. Wie ist ein Antigenschnelltest zu gebrauchen? Beipackzettel von Antigenschnelltests enthalten Gebrauchs- und Präventionsinformationen. Dazu zählen Hinweise und Anweisungen zu den zu treffenden Maßnahmen bei positivem, negativem oder unklarem Ergebnis und zur Möglichkeit eines falsch positiven oder falsch negativen Ergebnisses.


Darüber hinaus weisen sie darauf hin, dass ohne vorherige Konsultation des Arztes keine medizinisch wichtigen Entscheidungen getroffen werden dürfen. Vielfach befinden sich auf der Verpackung oder dem Beipackzettel, evtl. auch auf der Homepage des Herstellers ein QR-Code, über den ein anschauliches Video über den Umgang mit dem Test aufgerufen werden kann.

Ja, positive Ergebnisse von PoC-Antigenschnelltests sind meldepflichtig. Auch Personen, die in Schulen oder anderen Einrichtungen diese Tests bei anderen Personen anwenden, sind in die Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz einbezogen. 
Sollte der Test danach positiv ausfallen, muss das Testergebnis dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden. 
Zudem haben die Mitarbeiter im Falle eines positiven Testergebnisses den Arbeitgeber hierüber zu informieren, damit dieser seiner arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht zum Schutz der anderen Mitarbeiter vor Infektionen nachkommen kann.

Antigen-Tests, die zur Eigenanwendung durch Laien vorgesehen sind, sind von der Abgabebeschränkung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung befreit. Als sogenannte Selbsttests sind sie so konzipiert, dass sie durch einen Laien angewendet werden können. Sie sind zudem mit Beipackzetteln ausgestattet, die zur richtigen Anwendung anleiten. Beipackzettel informieren die Nutzer auch darüber, wie mit einem negativen, positiven oder unklaren Ergebnis umgegangen werden soll. Bei einem positiven Ergebnis ist eine Bestätigungsdiagnostik erforderlich.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die ersten Sonderzulassungen nach §11 Absatz 1 Medizinproduktegesetz von Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien zum Nachweis von SARS-CoV-2 erteilt.
Supermärkte, Drogerien und Apotheken haben damit begonnen, solche Selbsttests zu verkaufen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht im Internet eine Liste zugelassener Selbsttests, die kontinuierlich aktualisiert wird.

Die IHK-Organisation hat darauf reagiert und bietet Ihnen auf der Plattform IHK ecoFinder eine Liste von Herstellern oder Händler von Corona-Tests (Schnell- und Selbsttests) an.

Zudem listet der vbw Anbieter von Schnell- und Selbsttests ("Plattform Corona-Schutzprodukte") mit Preisen, Kontaktdaten und voraussichtlicher Lieferzeit.

Nein. Wer einen Selbsttest macht, der positiv ausfällt, sollte diesen aber genauso wie bei einem positiven Antigen-Schnelltest durch einen PCR-Test bestätigen lassen und sich vorsichtshalber solange zu Hause in Quarantäne begeben, bis das Ergebnis vorliegt. Positive Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, sind dagegen meldepflichtig (siehe nächste Frage).

Mit der Testverordnung des Bundes vom 08.03.2021 wurde der Anspruch aller Bürgerinnen und Bürger auf kostenlose Testung mittels PoC- Antigentest – sog. Schnelltest festgeschrieben. Dieser Test kann mindestens einmal pro Woche in Anspruch genommen werden. In Bayern wurden zur Schaffung der erforderlichen Testkapazitäten grundsätzlich alle Apotheken per Allgemeinverfügung mit der Durchführung dieser Tests ermächtigt. Doch nicht alle Apotheken können diese Leistung anbieten, da personelle und räumliche Anforderungen bestehen. Über das Gesundheitsamt Coburg läuft derzeit die Abfrage, welche Apotheken Schnelltests durchführen.

Übersicht der Apotheken mit Schnelltestangebot (Stand 30.03.2021)
Folgende Apotheken in Stadt und Landkreis bieten ab sofort oder unterbreiten zeitnah ein Angebot zur kostenfreien Durchführung eines Schnelltests:

Name Straße Ort
easyApotheke Lauterer Höhe Niorter Straße 3b Coburg
Europa Apotheke Hindenburgstraße 11 Coburg
Apotheke im Wirtsgrund Wirtsgrund 15 Coburg
Rosenau Apotheke Rosenauer Straße 28 Rödental
Vitale Kloster Apotheke e. K. Marktplatz 14 Sonnefeld
Apotheke Untersiemau Rathausplatz 5 Untersiemau
Adler Apotheke Salzgasse 1 Weidhausen
Apotheke am Forst Coburger Straße 103 Weitramsdorf
Frankenhalle (Montag bis Donnerstag, jeweils 17 bis 19 Uhr und am Karfreitag von 15 bis 18 Uhr Wildenheider Straße 13 Neustadt b. Coburg

 
Weitere Apotheken kommen ggf. noch hinzu, die Liste ist insofern nicht abschließend. Über weitere Angebote werden Stadt und Landkreis zeitnah informieren.
Informationen zu den Öffnungszeiten und zu den Möglichkeiten der Anmeldung werden derzeit noch gesammelt. Wer einen Test in Anspruch nehmen möchte, informiert sich deshalb am besten über das Internet bzw. direkt bei der Apotheke (Telefon, E- Mail), wie und wann eine Testung derzeit möglich ist.

Neben diesen Angeboten besteht natürlich auch weiterhin die Möglichkeit der Testung über das gemeinsame Testzentrum von Stadt und Landkreis Coburg an der HUK-Arena. Dort werden die Tests von Montag- Freitag von 7:00 – 8:00 Uhr angeboten.

PoC-Antigen-Schnelltests sind in bestimmten Einrichtungen (s.o.) möglich;  sie dürfen nur von eingewiesenen oder geschulten Personen angewandt werden. Das haben die Betreiber der Einrichtungen sicherzustellen.
Zwischenzeitlich sind zudem Selbsttests zur Eigenanwendung zugelassen und können von jedermann erworben und angewendet werden. 

Zwar hat der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern. Dennoch können die Mitarbeiter nicht generell zu der Durchführung eines Schnelltest gezwungen werden. Vielmehr ist hier die Einwilligung der Mitarbeiter erforderlich. Dies gilt auch für die Eigenanwendung von Schnelltests. Etwas anders kann sich gegebenenfalls aus einer bestehenden gesetzlichen Grundlage, wie beispielsweise für Medizinpersonal, oder aus einem konkreten Anlass, wie zum Beispiel einem Infektionsverdacht, ergeben.