Unterstützung für ukrainische Geflüchtete

 

Immer mehr Geflüchtete aus der Ukraine kommen in Bayern an. Viele wollen schnellstmöglich arbeiten. Was müssen sie beachten? Was können Unternehmen tun, damit Ukrainer den Schritt in den Arbeitsmarkt schaffen?

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Allgemeine Informationen zur Dualen Berufsausbildung

Was ist eine duale Berufsausbildung?

Eine Duale Ausbildung besteht aus sowohl praktischen Phasen im Ausbildungsbetrieb als auch theoretischen Phasen in der Berufsschule. Der Betrieb ist dabei der Vertragspartner und Arbeitgeber.

Grundlage für die betriebliche Ausbildung ist die jeweilige Ausbildungsverordnung des Berufes, in der die Vermittlung von fachlichen Fähigkeiten im Vordergrund steht. Der Azubi lernt an 3-4 Tagen pro Woche im Betrieb und hat den Rest der Woche Berufsschultage oder zusammengefasst wochenweise Blockunterricht.

Eine Duale Ausbildung in einem IHK-Beruf führt zu einem anerkannten Abschluss. Mit einer erfolgreichen Ausbildung ist der erste Schritt für die berufliche Karriere getan. Die berufliche Karriereleiter ist aber noch lange nicht zu Ende, denn es gibt viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung.

Rainer Kissing, Leiter der Beruflichen Bildung und Merouane Qsiyer, Ausbildungsakquisiteur für Flüchtlinge informieren Geflüchtete zu den Chancen, Zugangsvoraussetzungen und Unterstützungsmöglichkeiten für den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt.

Die Kontaktdaten finden Sie rechts.

Eine Übersicht der freien Ausbildungsstellen im Bezirk Coburg finden Sie unter ihk-lehrstellenboerse.de.

Informationen rund um die Berufswahl, Berufsprofile sowie die Ausbildungsbetriebe im Bezirk Coburg können Sie hier einsehen.

Der Leitfaden "Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung" gibt umfangreiche Informationen zu Aufenthaltsstatus und -dauer, Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika, Fördermöglichkeiten, der Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Sprachförderung und Fragen der Integration vor Ort.

Wenn Geflüchtete in ihrer Heimat einen Berufsabschluss erworben haben, möchten sie ihn in Deutschland anerkannt haben. Auch Unternehmen sind häufig unsicher, wie sie ein im Ausland erworbenes Zeugnis einordnen können.

Unser Leiter der Beruflichen Bildung, Rainer Kissing, führt die Erstberatung durch. Seine Kontaktdaten finden Sie rechts.

Die IHK-FOSA nimmt Anträge auf Anerkennung entgegen und vergleicht, inwieweit ausländische Berufsqualifikationen mit entsprechenden deutschen Berufsabschlüssen als gleichwertig eingestuft werden können.

Kontaktdaten:

IHK FOSA
Ulmenstraße 52g
90443 Nürnberg
Tel +49 (0)911 81506-0
E-Mail: info@ihk-fosa.de
Internet: www.ihk-fosa.de


Unser Kombimodell "1+3"

Das Kombimodell "1+3" verbindet die duale Berufsausbildung mit parallelem Spracherwerb. Das bedeutet, dass die Ausbildung um ein Jahr verlängert wird, mit dem Ziel, frühzeitig in Arbeit und Gesellschaft zu integrieren.

Geflüchtete durchlaufen eine um ein Jahr verlängerte Duale Berufsausbildung, die mit fachbezogenem Deutschunterricht kombiniert ist. Dennoch stehen sie als qualifizierte Fachkräfte früher zur Verfügung als im bisherigen abgekoppelten System mit vorheriger Integrations- und Sprachschulung. Dabei erhalten sie von Beginn an einen Ausbildungsvertrag sowie eine Ausbildungsvergütung.

Gerne berät Sie Merouane Qsiyer, Ausbildungsakquisiteur für Geflüchtete, über das Kombimodell "1+3". Seine Kontaktdaten finden Sie rechts.

Nähere Informationen finden Sie ebenfalls in der nachfolgenden Vorstellung des Kombimodells "1+3":


 

 

 

Vorstellung Kombimodell 1+3

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur Integration von Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie auf den Seiten der IHK München: Hier klicken