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IHK-Vollversammlung verabschiedet Resolutionen

Hochrangigen Besuch konnte der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg, Friedrich Herdan, beim offiziellen Empfang im Anschluss an die Sitzung der IHK-Vollversammlung begrüßen. Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, sprach als Festredner vor über 100 renommierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Verwaltung.

IHK-Präsident Herdan ging in seinem Grußwortauf die derzeit positive Entwicklung der Coburger Wirtschaft ein, warnte aber vor wachsender Unsicherheit, beispielsweise mit Blick auf zunehmenden Protektionismus auf den Weltmärkten sowie weitere Entwicklung der Beziehungen mit den USA und innerhalb der Europäischen Union. Die aktuelle wirtschaftliche Stärke verdanke sich neben unternehmerischem Engagement auch einer kraftvollen, vorausschauenden Standortpolitik, erklärte Herdan und begrüßte „das im Programm der bayerischen Staatsregierung formulierte Bekenntnis zu Eigentum, Leistung, Unternehmertum und zum Mittelstand als Pfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs".

Nachdem die IHK-Vollversammlung zuvor in ihrer Sitzung zwei entsprechende Resolutionen verabschiedet hatte, sprach IHK-Präsident die Fernverkehrsanbindung am Bahnhof Coburg an: Weil die Fahrgastzahlen sich äußerst positiv entwickeln, müsse das aktuelle, unzureichende ICE-Angebot mit drei Halten pro Tag und Richtung so ausgebaut werden, dass es der wirtschaftlichen Bedeutung unserer landesgrenzenüberschreitenden Region und den Bedürfnissen von 1,4 Mio. Einwohnern gerecht wird. Es gelte, Fern- und öffentlichen Nahverkehr am Bahnhof Coburg bestmöglich zu verknüpfen, um weiteres Fahrgastpotenzial zu erschließen und so die Deutsche Bahn davon zu überzeugen, künftig mehr ICEs in Coburg halten zu lassen. Ziel sei der Ausbau Coburgs zum Schienenverkehrsknotenpunkt, betonte Friedrich Herdan: „Deshalb, sehr geehrter Herr Staatsminister, erbitten wir Ihre Unterstützung insbesondere bei der Realisierung des Schienenlückenschlusses mit Südthüringen." Die wieder hergestellte, durchgehende Gleisverbindung habe doppelten Nutzen: als Zubringer für den geforderten ICE-Systemhalt in Coburg und als direkte Anbindung für den Schienengüterfernverkehr.