loading

„AZUBI-Support" – passgenaue Hilfe für den Ausbildungserfolg


Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist eine große Herausforderung für die Coburger Wirtschaft, wichtigstes Instrument ist die Ausbildung des Nachwuchses. So haben im Herbst 2017 rund 800 Schulabgänger eine duale Berufsausbildung in Betrieben in Stadt und Landkreis Coburg begonnen. Die Unternehmen hatten insgesamt 1.326 zu besetzende Ausbildungsstellen in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen gemeldet – ein Zuwachs von 3,4 %. Gleichzeitig sank aber die Zahl der Bewerber (um 2,3 %) auf 836.

Neben der Stärkung des dualen Ausbildungsmodells geht es insbesondere auch darum, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Zu viele Ausbildungsverträge werden vorzeitig gelöst, so liegt die Quote der Ausbildungsabbrüche im IHK-Bezirk Coburg aktuell bei 17 Prozent. „Wir können es uns nicht leisten, potenzielle Fachkräfte zu verlieren – und genau an dieser Stelle setzt ,AZUBI-Support' an", erklärte IHK-Präsident Friedrich Herdan bei der Vorstellung der 100-Tage-Bilanz des Projekts, das vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration für drei Jahre mit rund 293.000 Euro aus dem Arbeitsmarktfonds gefördert wird.

„AZUBI-Support – mit Unterstützung zur Ausbildung mit Erfolg" lautet der vollständige Projektname. Das Besondere ist die explizite, individuelle Ausrichtung auf den jeweiligen Jugendlichen. Ganz gleich, ob Teilnehmer berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen, unversorgte Jugendliche, Flüchtlinge oder Migranten: Jeder, der den erfolgreichen Abschluss einer dualen Berufsausbildung anstrebt, erhält die für ihn optimale Unterstützung. Passgenaue Hilfsangebote gibt es auch für Unternehmen, die leistungsschwächeren Auszubildenden eine Chance geben.

Ziel von „AZUBI-Support" ist, junge Erwachsene ohne Ausbildungsplatz und potenzielle Ausbildungsabbrecher individuell zu beraten und zu betreuen. Dazu werden zunächst die fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Motivation der Teilnehmer erfasst. Dann werden, abgestimmt auf den jeweiligen Bedarf, passende Beratungs-, Schulungs- und sonstige Hilfsangebote entwickelt, wobei auch Ausbildungsbetriebe und Elternhäuser einbezogen sind. Bei der Umsetzung der vorgesehenen Fördermaßnahmen arbeiten die Projektpartner – die Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie die Volkshochschule Coburg Stadt und Land – mit Kammern, Verbänden und Vertretern regionaler Betriebe eng zusammen. Nach 100 Tagen nutzen bereits 31 Teilnehmer die Möglichkeiten von „AZUBI-Support", acht unversorgte Jugendliche wurden in eine duale Berufsausbildung vermittelt.

Weitere Informationen zu „AZUBI-Support – mit Unterstützung zur Ausbildung mit Erfolg" erteilen der Leiter Berufliche Bildung der IHK zu Coburg, Rainer Kissing (Telefon: 0 95 61/74 26 29), und der Ansprechpartner der Volkshochschule Coburg Stadt und Land, Stefan Faber (Telefon: 0 95 61/88 25 26).

Stellten gemeinsam das Projekt "AZUBI-Support" vor (von rechts): IHK-Präsident Friedrich Herdan, Annette Ratay, Leiterin des Referats Berufsbildungspolitik und Ausbildungsstellenmarkt im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie VHS-Geschäftsführer Rainer Maier.

Sie fragen, wir antworten

>> zum FAQ

In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen!

Falls Sie dort keine Antwort auf Ihre Frage(n) erhalten sollten, so freuen wir uns auf den Dialog mit Ihnen.

>> zum FAQ-Bereich

Zertifiziert nach

DIN EN ISO 9001 : 2008