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16 Absolventen der Coburger Fachschule für Maschinenbautechnik wurden im feierlichen Rahmen verabschiedet, es ist bereits der vierte Jahrgang der noch jungen technischen Bildungsanstalt. Zwei Jahre haben die Technikstudenten an ihrer Weiterbildung zum Staatlich geprüften Maschinenbautechniker gearbeitet, neben beruflichen, familiären und sonstigen Verpflichtungen. Zu diesem überdurchschnittlichen Engagement und erfolgreichen Abschluss gratulierte IHK-Präsident Friedrich Herdan: „Dieser Erfolg wird Sie auf Ihrem beruflichen Weg weiter voranbringen, denn hoch qualifizierte Fachkräfte wie Sie sind immer gefragt."

Immer mehr Arbeitnehmer erkennen die Notwendigkeit, höher qualifizierendes Fachwissen während der Berufsphase zu erwerben und im Studium auszubauen. Für das nächste Jahr stehen an der Fachschule für Maschinenbautechnik bereits wieder 24 Teilnehmer bereit – es gab deutlich mehr Bewerbungen als Plätze. Herdan wertete dies als „erfreulichen Beweis für Erfolg und Notwendigkeit der 2012 gegründeten Fachschule für Maschinenbautechnik in Coburg". Diese positive Entwicklung der Technikerschule ist logisch begründbar: Der herausragend starke Wirtschaftsraum Coburg weist mit 85 Beschäftigten im Maschinenbau auf 1.000 Einwohner die höchste Maschinenbaudichte auf und liegt damit auf Platz 1 in Oberfranken und auf Platz 2 aller 96 bayerischen Städte und Landkreise. „Um im globalen, intensiven Wettbewerb auch künftig zu bestehen, benötigen unsere Unternehmen hoch qualifizierte Fachkräfte wie Sie als Maschinenbautechniker", betonte der IHK-Präsident.

Insbesondere der digitale Transformationsprozess – die zunehmende Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Automationen mit dem Internet der Dinge – eröffnet gerade dem starken Coburger Maschinenbau die große Chance, seine weltweite Führungsrolle weiter auszubauen. IHK-Präsident Herdan: „Daran können, dürfen und sollen Sie, sehr geehrte Absolventen, aktiv mitwirken!" Der Fachkräftebedarf, insbesondere an Technikern, eröffnet den Absolventen der Technikerschule zusätzliche Karriere- und Entwicklungsperspektiven. Und nach dem Examen als staatlich geprüfte Maschinenbautechniker bieten sich ihnen noch weitere Möglichkeiten, beispielsweise zum Betriebswirt (IHK) auf Master-Niveau.

In diesem Zusammenhang lobte Friedrich Herdan die gute Zusammenarbeit zwischen Fachschule für Maschinenbautechnik und dem IHK-Kompetenzzentrum für Maschinen- Anlagenbau und Automotive, dessen Aufgabe es ist, das in Coburg angesiedelte Maschinenbau- und Automotive-Know-how der Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu vernetzen und Interessierten die Berufs- und Karrierechancen in diesen Branchen aufzeigen. An der Freiherr-von-Rast-Schule zur Beruflichen Bildung sei die optimale Qualifizierung der notwendigen Fachkräfte in diesem Bereich gewährleistet, so der IHK-Präsident. Er dankte insbesondere den fachlichen, politischen und finanziellen Unterstützern, wie auch den engagierten Lehrkräften, insbesondere dem Schulleiter Oberstudiendirektor Anton Staudigl und dessen Stellvertreter Studiendirektor Rolf Sander, für ihr großartiges Engagement und die hohe Fachkompetenz. „Ich wünsche unserer Techniker-Bildungseinrichtung auch in Zukunft Erfolg zum Nutzen der Prosperität unseres Wirtschaftsraums", so IHK-Präsident Friedrich Herdan abschließend.

Anton Staudigl wertete die Anwesenheit hochrangiger Gäste wie MdL Jürgen W. Heike, IHK-Präsident Friedrich Herdan und IHK-Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel als Zeichen der hohen Wertschätzung dieser Schule in Politik und Wirtschaft. Mit den Worten „Die größte Gefahr für die Zukunft liegt im Erfolg in der Gegenwart!" mahnte der Schulleiter zum lebenslangen Lernen.

Der Prüfungsbeste Philipp Hermann wurde mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Die Fachschule ergänzte diese Auszeichnung mit einem Buchgutschein. Zusammen mit der Urkunde zum Tragen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker" erhielt Philipp Herrmann aufgrund seines Prüfungsergebnisses die Fachhochschulreife. Alle Absolventen nahmen die Urkunde zur Meisterprämie von 1000 Euro entgegen.

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