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302 exzellent ausgebildete Fachkräfte feierlich ins Berufsleben verabschiedet

Für die Absolventen der kaufmännischen und gewerblichen Abschlussprüfung Winter 2016/17 ist ein wichtiger Lebensabschnitt – die duale Berufsausbildung – beendet. Zu ihrer offiziellen Verabschiedung trafen sich neben den 302 ehemaligen Auszubildenden auch deren Ausbilder, Lehrkräfte, Eltern sowie zahleiche Ehrengäste im Kongresshaus. 17 Prüflinge haben mit der Gesamtnote „sehr gut" abgeschlossen, die Prüfungsbesten wurden mit Prämien und Urkunden ausgezeichnet.

IHK-Präsident Friedrich Herdan gratulierte dem qualifizierten Nachwuchs zum erfolgreichen Abschluss und zur Entscheidung für den dualen Bildungsweg. „Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg und selbstbestimmten Leben." Im Berufsalltag sollten die jungen Leute auf Know-how und professionelle Kompetenz vertrauen, die ihnen in der dualen Berufsausbildung vermittelt wurden, riet Herdan.

Mit Blick auf bevorstehende Herausforderungen für die jungen Fachkräfte ging der IHK-Präsident insbesondere auf die Digitalisierung ein, die mehr umfasse als die Automatisierung einzelner Prozesse. „Es werden riesige Datenmengen erhoben, analysiert, verknüpft und angewendet, um komplette Wertschöpfungsketten zu automatisieren: vom Auftragseingang über die Produktion bis hin zu Auslieferung und Service." So entstehen nach Herdans Worten zum Teil völlig neue Geschäftsmodelle, bei denen auch die Kunden per Rückkanal mit eingebunden sind. „Diese Entwicklung lässt sich weder ignorieren noch aussitzen, die Unternehmen müssen sich ihr stellen und anpassen."
Zum Abschluss dankte der IHK-Präsident den Ausbildern, Berufschullehrern, Prüfern und Eltern ausdrücklich für die Unterstützung des Nachwuchses während der Berufsausbildung.

Der Festredner der Veranstaltung, der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, MdB Stefan Müller, setzte sich in seinem Vortrag mit dem Thema „Digitale Bildung" auseinander.

In ihrem Grußwort überbrachte Oberstudiendirektorin Martina Borcherding, Schulleiterin der Kaufmännischen Berufsschule und der Wirtschaftsschule, die Glückwünsche der Kollegien der beiden Coburger Berufsschulen. Sie wies drauf hin, dass gute Zeugnisse und Fachwissen für Beschäftigte in der modernen Arbeitswelt nicht mehr ausreichen. Es seien auch soziale Schlüsselkompetenzen gefordert, wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Motivation und Selbstreflexion. Die duale Berufsausbildung bezeichnete sie als „solides Fundament für Ihren beruflichen Werdegang". Schulleiterin Borcherding bedankte sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit den Ausbildern in den Betrieben und den Lehrkräften der Fachklassen in den beiden Berufsschulen.

Philipp Brehm, Elektroniker für Betriebstechnik bei Kapp Niles, bedankte sich im Namen der Absolventen bei den Ausbildungsbetrieben, deren Ausbildern und den Berufsschullehrern für ihr Engagement in der Berufsausbildung und äußerte seinen persönlichen Stolz darauf, „einen solch hoch qualifizierten Bildungsabschluss zu besitzen".

17 Absolventen und damit sechs Prozent der Absolventen haben ihre Abschlussprüfung mit der Gesamtnote sehr gut absolviert. IHK-Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel und Rainer Kissing, Leiter des Bereichs Berufliche Bildung, überreichte ihnen eine Prämie und eine Urkunde.

Die musikalische Umrahmung der Feierstunde übernahm die Albert´s Brass Showband des Gymnasiums Albertinum unter Leitung von Studiendirektor Uwe Friedrich. Die Schauspieler Stephan Mertl und Frederik Leberle vom Landestheater Coburg stellten in Sketchen mündliche Abschlussprüfungen nach. Durch das Programm führte Thomas Apfel von Radio EINS.

Absolventen

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