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Der IHK-Preis ist Auszeichnung und Anreiz

Zur Förderung des akademischen Nachwuchses an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg hat die Industrie- und Handelskammer zu Coburg bereits zum 39. Mal ihren Preis für die jeweils besten Abschlussarbeiten der akademischen Grade Diplom, Master und Bachelor an erfolgreiche Absolventen verliehen.

Als Auszeichnung der gewerblichen Coburger Wirtschaft unterstreicht der IHK-Preis die große Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschule und Unternehmen für unseren Standort.
IHK-Präsident Friedrich Herdan zeigte sich beeindruckt von Qualität und inhaltlicher Breite der eingereichten Arbeiten aus Wirtschaft, Technik, Naturwissenschaften sowie Design und würdigte besonders deren Beitrag für den Wirtschaftsraum: „Gerade hier am heimischen Standort, der dank seiner exportstarken Wirtschaft landes-, bundes- und europaweit einen Spitzenplatz einnimmt, brauchen wir die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft."
Die Jury – bestehend aus Vertretern der Hochschulleitung, dem Präsidium und dem Hauptamt der IHK – hat in diesem Jahr entschieden, dass vier Preise dotiert mit jeweils 1.000 Euro sowie ein Preis dotiert mit 500 Euro vergeben werden.

Johannes Landskron erhielt den IHK-Preis für seine Arbeit zum Thema „Akustische Grenzschichtdurchmischung und deren Einfluss auf die Kinetik des Ladungstransports" an der Fakultät „Angewandte Naturwissenschaften" im Master-Studiengang „Simulation & Test" am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT). Auf Basis der gewonnen Erkenntnisse können beispielsweise Ladekonzepte für Batterien optimiert und damit die Einsatzfelder alternativer Antriebstechnologien erweitert werden. Das ist gerade für einen Automobil- und Elektronikstandort wie Coburg von großer Bedeutung.

Stefan Nickl überzeugte die Jury mit seiner Abschlussarbeit „Weiterentwicklung von Messmethoden zur Erfassung von Diffusionsüberspannungen bei der Ladezustandsbestimmung von Blei-Säure-Batterien" an der Fakultät „Elektrotechnik und Informatik" im Master-Studiengang „Elektro- und Informationstechnik".

Julia Übelmesser verfasste ihre Master-Arbeit zum Thema „Innerbetriebliche Konfliktlösung durch Mediation – Untersuchung von Akzeptanz und Einsatz sowie Empfehlungen für Wirtschaftsunternehmen" an der Fakultät „Wirtschaft" im Studiengang „Betriebswirtschaft".

Viola Seubert erhielt den IHK-Preis für ihre Arbeit „Mercedes me 2.0 – ein zukunftsorientiertes, urbanes Retailkonzept zum nachhaltigen Erleben der Marke Mercedes-Benz" an der Fakultät „Design" im Bachelor-Studiengang „Innenarchitektur".

Die Bachelor-Arbeit von Mia Hartmann an der Fakultät „Design" im Bachelor-Studiengang „Innenarchitektur" wurde ebenfalls mit dem IHK-Preis prämiert. Das Thema ihrer Arbeit lautete: „Lucia di Lammermoor – Entwicklung eines psychologisch fundierten, narrativen Raumkonzepts".

Der IHK-Preis ist sowohl Auszeichnung als auch Appell an die Absolventen, ihr wissenschaftliches Potenzial in die Entwicklung unserer Region einzubringen und weiter mutig innovative Ideen zu entwickeln. „Unser global stark vernetzter Wirtschafts- und Lebensraum Coburg bietet dafür beste Anwendungsmöglichkeiten", warb Herdan.

Die Auszeichnung der Preisträger fand im feierlichen Rahmen in der IHK zu Coburg statt. Zum Kreis von Gratulanten und Ehrengästen zählten unter anderem die neue Präsidentin der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, Professor Dr. Christiane Fritze, Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, der stellvertretende Landrat Christian Gunsenheimer sowie zahlreiche Bürgermeister des Landkreises, die betreuenden Professoren Dipl.-Ing. Wolfram Richter, Dr. Michael Rossner, Prof. Dr. Hedwig Schmid und Prof. Dr. Conrad Wolf, die Leiter der Coburger Berufsschule I, der Fachschule für Maschinenbautechnik, der Fachoberschule und der Berufsoberschule OStD Anton Staudigl und StD Rolf Sander sowie die Leiterin der Staatlichen Berufsschule II und der Staatlichen Wirtschaftsschule Oberstudiendirektorin und OStD Martina Borcherding. Auch Mitglieder der Vollversammlung und der Wirtschaftsjunioren nahmen am Festakt teil.

Die Möglichkeiten für den akademischen Nachwuchs im Wirtschaftsraum Coburg sind vielfältig und attraktiv. Das betrifft zum einen die Bandbreite der hier vertretenen Unternehmensgrößen und Branchen, zum anderen die unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten. „Unsere Coburger Unternehmen brauchen bestens ausgebildete Fachkräfte, die die Befähigung haben, innovative Lösungen zu entwickeln und Höchstleistungen zu erbringen – akademische Spitzenkräfte wie Sie, liebe Preisträger", betonte IHK-Präsident Herdan.
Die IHK setzt sich für den weiteren Ausbau der Kooperation zwischen Wirtschaft und Hochschule in besonderer Weise ein, um das Potenzial und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Region zu sichern und auszubauen. Ein wichtiger Baustein ist der IHK-Preis, der jedes Jahr für herausragende Abschlussarbeiten verliehen wird, die vor allem Innovationscharakter besitzen müssen. Um akademische Fachkräfte für den Standort Coburg zu interessierten und zu gewinnen, wird außerdem in enger Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft die Campus-Messe veranstaltet. Termin für dieses Jahr ist Donnerstag, 16. November.

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