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RICHTLINIEN

Für das Führen von Berichtsheften in der Form von Ausbildungsnachweisen

Der Berufsausbildungsausschuss der Industrie- und Handelskammer zu Coburg hat in seiner Sitzung am 8. Februar 1972 beschlossen, dass das Führen von Berichtsheften durch den Auszubildenden im Rahmen der Berufsausbildung spätestens ab 1. September 1972 in nachstehender Form erfolgt:

  1. Der zeitliche und sachliche Ablauf der Ausbildung wird für alle Beteiligten – Auszubildende, Ausbildungsstätte, Berufsschule und gesetzliche Vertreter der Auszubildenden – in einfacher Form (stichwortartige Angaben, Loseblatt-System) nachweisbar gemacht (Ausbildungsnachweis).
  2. Den Ausbildungsnachweisen sind die Ausbildungsordnungen bzw. die noch weiter anzuwendenden Ordnungsmittel (§ 108 BBiG) zugrunde zu legen. Der Ausbildungsnachweis soll der Systematisierung der Berufsausbildung dienen.
  3. Der Ausbildungsnachweis ist vom Auszubildenden mindestens wöchentlich zu führen. Der Ausbildende oder der Ausbilder gemäß § 20 (4) BBiG, hat den Ausbildungsnachweis mindestens monatlich zu prüfen und abzuzeichnen. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass auch der gesetzliche Vertreter des Auszubildenden sowie die Berufsschule in angemessenen zeitabständen von den Ausbildungsnachweisen Kenntnis erhalten und diese unterschriftlich bestätigen können.
  4. Der Auszubildende führ den Ausbildungsnachweis während der Ausbildungszeit; hierfür stehen ihm wöchentlich bis zu 30 Minuten zur Verfügung.
  5. Die Vorlage des Ausbildungsnachweises ist Zulassungsvoraussetzung gemäß § 39 Abs. 1 Ziffer 2 BBiG. Eine Bewertung in der Abschlussprüfung ist nicht zulässig.

Zertifiziert nach

DIN EN ISO 9001 : 2008