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Umsatzsteuer im EU-Binnenmarkt - inkl. Ausblick auf die von der EU-Kommission geplante Reform des Mehrwertsteuerrechts-

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Termin: 18.07.2018 bis 18.07.2018
Zeit:
Ort: IHK-Zentrum für Weiterbildung
Schloßplatz 5 a, 96450 Coburg
Art: Seminare

Nutzen / Ziel:

Das Seminar behandelt sowohl die aktuelle Rechtslage insbesondere zur Anwendung der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen und für Ausfuhrlieferungen, als auch die kommenden Änderungen bei der Mehrwertsteuer, die teilweise bereits ab 2019 in Kraft treten werden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtslage werden im Seminar die für den Nachweis der Steuerbefreiungen für Ausfuhr- bzw. innergemeinschaftliche Lieferungen notwendigen Nachweise besprochen. Wo unterschiedliche Nachweise zulässig sind, werden Vor- und Nachteile der einzelnen Alternativen besprochen. Dabei werden auch besondere Konstellationen wie die „gebrochene Beförderung oder Versendung" erläutert.

Aus dem Inhalt:

  1. Innergemeinschaftliche Lieferungen
  2. Innergemeinschaftlicher Erwerb
  3. Ausfuhrlieferungen
  4. Einfuhrumsatzsteuer
  5. Inländisches Konsignationslager
  6. Reihengeschäfte

 

 

 

Beschreibung:

„Mit oder ohne Umsatzsteuer?" ist die Frage, die der Unternehmer bei grenzüberschreitenden Geschäften spätestens bei der Rechnungsstellung beantworten muss. Ob die Entscheidung richtig war und ob die erforderlichen Nachweise zutreffend erbracht worden sind, erfährt der Unternehmer häufig erst wesentlich später, wenn das Finanzamt bei einer Betriebsprüfung die Sachverhalte erneut aufgreift.
Für das Unternehmen ist es aber nicht nur von großer Bedeutung die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Bereits absehbare Entwicklungen müssen ebenfalls bei den Planungen rechtzeitig berücksichtigt werden. Die EU-Kommission strebt aktuell eine weitreichende Reform des Mehrwertsteuersystems an, die erhebliche Veränderungen für die umsatzsteuerliche Behandlung des innergemeinschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehrs mit sich bringen wird.
Auch beim Import von Gegenständen aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet und dem Drittland kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Unternehmer und Finanzamt. Ausgehend von den rechtlichen Grundlagen werden typische Praxisprobleme und die unterschiedliche Behandlung im Inland gelegener Konsignationslager als Folge der geänderten Verwaltungsauffassung besprochen.

Lieferkonstellationen bei denen sich Warenbewegungen nicht nur zwischen zwei Geschäftspartnern abspielen, son-dern an denen mehrere Unternehmer, vielleicht auch aus unterschiedlichen Ländern, beteiligt sind, kommen in der Praxis häufig vor. So finden sich Fälle, in denen ein Unternehmer die bestellte Ware von seinem Lieferanten direkt an seinen Kunden oder an einen von diesem benannten Dritten ausliefern lässt, oder aber der Kunde die Ware beim Lieferanten abholt. Die umsatzsteuerliche Brisanz, die in solchen Sachverhalt steckt, ist den beteiligten Unternehmen häufig nicht präsent.

Zusätzlich wird ein Ausblick auf die von der EU-Kommission gemachten Vorschläge für eine grundlegende Veränderung des derzeitigen Mehrwertsteuersystems gegeben. So soll u.a. ein „zertifizierter Steuerpflichtiger" eingeführt werden. Darunter wird ein vertrauenswürdiger Unternehmer verstan-den, der von einfacheren und zeitsparenden Vorschriften profitieren soll. Zudem hat die EU-Kommission vier „schnelle Lösungen" vorgeschlagen, die bereits ab dem Jahr 2019 zur Anwendung kommen sollen. Diese von den Mitgliedstaaten ausdrücklich geforderten kurzfristigen Maßnahmen sollen dazu dienen, das derzeitige Mehrwertsteuersystem bis zur Einführung der endgültigen Regelung zu verbessern.


Abschluss: IHK-Teilnahmebescheinigung
Kosten: 195,00
Referent: Thomas Behring
Ansprechpartner:
  • Sylvia Kaiser

    09561/7426-45
  • Elisabeth Löhr

    09561/7426-14
Anmeldeschluss: 17.07.2018
Download: Einladung18.7.18