loading

Lieferantenerklärungen

Termin vormerken
Termin: 18.09.2017 bis 18.09.2017
Zeit: 9:00 - 16:00
Ort: IHK-Zentrum für Weiterbildung
Schloßplatz 5 a, 96450 Coburg
Art: Seminare

Nutzen / Ziel:

Lieferantenerklärungen (LE)
- Formale Änderungen 2016/2017
- Auswirkungen des UZK ab 1.5.2016
- Geänderte Dienstvorschrift für die Angabe eines Ursprungs in einem
  EU-Mitgliedstaat
- Neue Präferenzabkommen
- Formen einer LE
- Sinn und Zweck einer Lieferantenerklärung
- Vorteile und Sorgfaltspflichten
- Verpflichtung zur Ausstellung
- Fälle in denen eine LE benötigt wird
- Benennung des Ursprungs
- Präferenzberechtigte Empfangsländer (Länderliste)
- Formale Vorgaben
- Ursprungserzeugnisse der EU
- Lieferantenerklärungen ohne Präferenzursprungseigenschaft
- Langzeit-LE
- Ursprung falsch – Konsequenzen
- Fristen für die Aufbewahrung von Unterlagen
- Formblatt INF 4

 

Beschreibung:

Lieferantenerklärungen dienen als Vorpapier und somit als Nachweis für die Beantragung von Präferenzpapieren. Die Verantwortung für die Richtigkeit der dort gesetzten Angaben über den präferenzrechtlichen Ursprung von Waren liegt beim Ausführer. Er ist verpflichtet die Ursprungsregeln zu prüfen und zu dokumentieren. Die Konsequenzen, die sich für den Aussteller einer Lieferantenerklärung ergeben, wenn er den dort bescheinigten Ursprung nicht korrekt angibt können gravierend sein.
Hierbei können steuer-, straf-, und zivilrechtliche Folgen, bewusst oder unbewusst, ausgelöst werden. Steuerrechtlich kann eine nicht zutreffende Ursprungsangabe in einer Lieferantenerklärung dazu führen, dass der vorgelegte Präferenznachweis nicht anerkannt wird und die Waren im Einfuhrland nachverzollt werden müssen. Die so entstandene Situation ist für den Ausführer als auch für den Empfänger der Ware höchst unangenehm.

Strafrechtlich kann die Abgabenordnung zur Anwendung kommen, da diese auch ein spezielles Nebenstrafrecht enthält. Zuwider-handlungen gegen Präferenzbestimmungen können sowohl als Steuerhinterziehung und damit als Steuerstraftat (§ 370 AO) als auch als leichtfertige Steuerverkürzung und damit als Ordnungswidrigkeit (§ 377 AO) geahndet werden.
Das Ausfüllen einer LE wird Schritt für Schritt erklärt. Das Thema wird durch eine Vielzahl von Fallbeispielen transparent, die im Detail besprochen werden.

 

Voraussetzungen:

Import- und Exportsachbearbeiter, Zollverantwortliche; Geschäftsführer; Prokuristen


Abschluss: IHK-Teilnahmebescheinigung
Kosten: 185,00
Referent: Günther Ziesche
Ansprechpartner:
  • Sylvia Kaiser

    09561/7426-45
  • Elisabeth Löhr

    09561/7426-14
Anmeldeschluss: 17.09.2017
Download: Einladung18.09.17

Zertifiziert nach

DIN EN ISO 9001 : 2008