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Die IHK zu Coburg informiert über aktuelle Publikationen im Außenhandel.


 

 

BIHK-Studie "Wachstumsmärkte in Afrika für die bayerische Wirtschaft - Politische Handlungsfelder"

Afrika: BIHK-Studie zu den Wachstumsmärkten

Afrika: BIHK-Studie zu den Wachstumsmärkten

Der afrikanische Kontinent hat großes wirtschaftliches Potenzial, doch bleibt das Engagement der bayerischen Wirtschaft in Afrika bisher verhalten, weil die Rahmenbedingungen vor Ort schwierig sind. 

Um das Potenzial Afrikas voll ausschöpfen zu können, müssen die beiden wesentlichen Engpassfaktoren – mangelnde Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte und das nach wie vorschwierige politisch-institutionelle Umfeld für Unternehmen – angegangen werden. Hier ist die Politik gefragt, zu entsprechenden Veränderungen beizutragen. Die jüngst angestoßenen Initiativen der Entwicklungszusammenarbeit, der „Marshallplan mit Afrika" und der „Compact with Africa" sind prinzipiell geeignet, das Afrikageschäft über verbesserte Rahmenbedingungen zu unterstützen. Eine verstärkte Koordinierung der Instrumente im Sinne eines abgestimmten Fahrplans könnte die Initiativen z.B. bei der Ausbildung von Arbeitskräftennoch wirksamer werden lassen.

Die Politik sollte wirtschaftlich erfolgversprechende afrikanische Initiativen wie die Einrichtung einer kontinentalen Freihandelszone unterstützen. Gleichzeitig bleibt der Einsatz außenwirtschaftspolitischer Instrumente wie zusätzliche Doppelbesteuerungsabkommen mit großen afrikanischen Volkswirtschaften, die Beibehaltung der Investitionsschutzvereinbarungen sowie einer entsprechenden Risikoabsicherung und wettbewerbsfähigen Finanzierung für das Afrikaengagement bayerischer Unternehmen wichtig.

Die neue ifo-Studie können Sie hier herunterladen. 

BIHK-Studie "EU-Binnenmarkt: Ein Erfolgsmodell für Bayern"

Europa: Binnenmarkt bringt Bayern jährlich 25 Milliarden zusätzliche Wertschöpfung

EU-Binnenmarkt: Ein Erfolgsmodell für Bayern

Bayern gewinnt durch den europäischen Binnenmarkt jedes Jahr eine zusätzliche Wertschöpfung in Höhe von rund 25 Milliarden Euro. Für die Beschäftigten im Freistaat bedeutet das eine Steigerung des Pro-Kopf-Einkommens um vier Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von Prof. Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel, im Auftrag des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK). „Der gemeinsame europäische Markt sorgt für Wohlstand und ist maßgeblich für den Erfolg unserer Wirtschaft. Diese Botschaft ist wichtig, besonders in Hinblick auf die bevorstehende Wahl des EU-Parlaments. Weniger Europa ist für die Unternehmen im Freistaat keine Option", erklärt BIHK-Präsident Eberhard Sasse.

Zudem erleichtert es der Binnenmarkt mittelständischen Unternehmen, in das internationale Geschäft einzusteigen. Wie aus der Untersuchung hervorgeht, liegt der Anteil der Exporteure im verarbeitenden Gewerbe in Bayern derzeit bei über einem Drittel. Vor 25 Jahren waren es noch weniger als ein Fünftel. Grund für die Steigerung ist, dass die EU Handelshemmnisse abgebaut und einen gemeinsamen Rechtsrahmen aufgebaut hat. „Die internationale Erfolgsgeschichte Bayerns war nur mit Europa möglich", so der BIHK-Präsident.

„Die Schaffung einer gemeinsamen Regulierung für die Internationalisierung der bayerischen Unternehmen war deutlich wichtiger, als die Abschaffung der Zölle oder die Einführung des Euro. Daher muss die Vertiefung des Binnenmarktes weiter hohe politische Priorität haben", erklärt Prof. Felbermayr.

Insgesamt liegt der Anteil der EU im Außenhandel Bayerns bei rund 60 Prozent, neun der zwölf wichtigsten Handelspartner sind Teil der Union. Deutlich zugenommen hat laut der Studie die Bedeutung der ost- und mitteleuropäischen EU-Mitglieder für die bayerische Industrie.
Studien-Autor Felbermayr spricht dabei von der so genannten „importierten Wettbewerbsfähigkeit". Dies ermögliche es unter anderem der Automobil-industrie, anhand relativ kostengünstiger Importe von Teilen und Vorleistungen, die Produktionskosten der fertigen Autos trotz hoher Löhne in Bayern im Rahmen zu halten. „Das verbessert die Wettbewerbsfähigkeit im In- und Ausland und hilft, Wertschöpfung in Bayern zu halten und sogar auszubauen", so Felbermayr.

Mit Blick auf den 26. Mai fordert BIHK-Präsident Sasse die Wirtschaftstreibenden zur Wahl auf. „Die Europawahl ist ein Pflichttermin für alle Unternehmerinnen und Unternehmer. Wir haben es in der Hand, dass im künftigen Europaparlament Politiker sitzen, welche die Herausforderungen und Belange des bayerischen Mittelstandes kennen."

Die BIHK-Studie „EU-Binnenmarkt: Ein Erfolgsmodell für Bayern, Situation, Ergebnisse, politische Handlungsempfehlungen" ist online hier  verfügbar.

Megatrends im Welthandel - Die neue Seidenstraße

Neue Chancen durch neue Infrastruktur: Die neue Seidenstraße - Wachstumsregion zwischen Europa und Asien Megatrends im Welthandel - Die neue Seidenstrasse

Die neue Seidenstraße, auch Belt and Road Initiative (BRI) genannt, ist ein Großprojekt auf Betreiben Chinas. Der Ausbau der Infrastruktur entlang der Seidenstraße zwischen Europa und Asien verändert die wirtschaftliche Lage der betroffenen Länder und schafft neue Chancen für die bayerische Wirtschaft, so die aktuelle ifo-Studie zur neuen Seidenstraße.

Für Bayern und Europa spielen hierbei die neuen Korridore durch die eurasischen Länder zwischen China und der EU eine besondere Rolle. Denn derzeit stellt die mangelhafte Straßen- und Schieneninfrastruktur bei gleichzeitigem Fehlen eines Meerzugangs ein Haupthindernis im Handel mit diesen Ländern dar.

Neue Exportchancen durch bessere Infrastruktur

Allein die verbesserte Schieneninfrastruktur entlang der neuen Seidenstraße kann durch die Reduktion der Transportkosten neue Wachstumspotentiale generieren. Laut der aktuellen Studie des ifo-Instituts im Auftrag der bayerischen IHKs kann die verbesserte Schieneninfrastruktur zu einer Zunahme des Handels zwischen Bayern und China um 8 Prozent (Exporte um +2,2 Mrd. Euro) und mit den Fokusländern der Studie entlang der Seidenstraße um 3 Prozent (Exporte +53 Mio. Euro) führen.

Für bayerische Exporte bestehen besondere Wachstumspotentiale in Ländern wie der Ukraine, Weißruss-land und Kasachstan. Für pharmazeutische Produkte sind auch die Mongolei und Usbekistan von Interesse.

Als Beschaffungsmärkte haben neben Kasachstan, Aserbaidschan und der Ukraine auch Armenien, sowie Usbekistan und Kirgisistan Potential.

Weitere positive Impulse für die Wirtschaft sind auch von der verbesserten Infrastruktur vor Ort in den einzelnen Ländern zu erwarten, sowie durch zusätzliche Investitionen abseits der Seidenstraßeninitiative, die sich positiv auf die Gesamtwirtschaft auswirken können.

Europa darf nicht abgehängt werden

Damit die Unternehmen von diesen positiven Veränderungen profitieren können, muss die Politik die erforderliche Transportinfrastruktur in Bayern und Europa schaffen. Ohne physische Anbindung an die Korridore der Seidenstraße verlieren Europa und Bayern den Anschluss an die dortigen Entwicklungen. Gleichzeitig muss eine Diskriminierung bei der Nutzung der Infrastruktur durch China oder die Transitländer zu Lasten der europäischen Unternehmen ausgeschlossen werden.

Neben Unterstützung beim Marktzugang ist für die Länder entlang der Seidenstraße auch eine Reduzie-rung der Risiken für Unternehmen wichtig. Dies betrifft Angebote wie die Exportkreditgarantien und auch eine engere Zusammenarbeit mit den Ländern, um auf eine Reduzierung der rechtlichen und wirtschaftli-chen Unsicherheiten hinzuwirken. Auf Grund des geopolitischen Umfelds der Länder entlang der Seiden-straße stellen sich auch Fragen zur Entwicklung alternativer Finanzierungs- und Zahlungsabwicklungsmöglichkeiten, um bilaterale Handelsströme unabhängiger von diplomatischen Beziehungen zu Drittstaaten zu machen.

Unmittelbare Teilnahme an Seidenstraßenprojekten für bayerische Unternehmen schwierig

Wie das am Samstag zu Ende gegangene Belt and Road Forum in Peking erneut gezeigt hat - die Initiative ist nicht unumstritten. Insbesondere die unmittelbare Beteiligung an den BRI-Projekten ist für ausländische Unternehmen schwer. Dies zeigt zuletzt eine Studie des Thinktanks Mercator Institute for China Studies (Merics). Von 2000 untersuchten Projekten gingen 9 von 10 an chinesische Generalunternehmen. Mehr Transparenz und die Einhaltung internationaler Standards z. B. bei den Ausschreibungen sind Punkte, die daher Wirtschaftsminister Altmaier als Vertreter der Bundesrepublik auf dem Forum gegenüber Peking erneut eingefordert hat.

Welche Chancen für die bayerische Wirtschaft in den Ländern entlang der eurasischen Seidenstraßenkorridore bestehen, zeigt unsere nun
fertiggestellte ifo-Studie aus der Reihe "Megatrends im Welthandel": Die neue Seidenstraße - Wachstumsregion zwischen Europa und Asien.

Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung. 

Konsulats- und Mustervorschriften 2019/2020

43. Ausgabe der Konsulats- und Mustervorschriften erscheint in GOLD!

Die Konsulats- und Mustervorschriften – kurz: „K und M" – der Handelskammer HamburgKonsulats- und Mustervorschriften 2019/2020
sind seit 1920 das Standardwerk zum Thema Einfuhrbestimmungen weltweit. Auf aktuell
700 Seiten bieten sie alle Informationen, die für eine schnelle und korrekte Abwicklung von
Exportgeschäften unerlässlich sind. Land für Land werden Fragen beantwortet wie z.B.:
— Welche Warenbegleitpapiere werden benötigt, wie sind sie aufzumachen und welche Pflichtangaben müssen enthalten sein?
— Existieren besondere Verpackungs- und Markierungsvorschriften?
— Was ist bei der Einfuhr von Warenmustern zu beachten und
— mit welchen Legalisierungsbestimmungen und Konsulatsgebühren ist ggf. zu rechnen?


Als eine der auflagenstärksten außenwirtschaftlichen Publikationen richten sich die „K und M" an alle, die im Außenhandel tätig sind. Insbesondere in Versand-, Export- und Zollabteilungen von Unternehmen aller Größen wird das Werk intensiv genutzt. Auch bei Dienstleistern wie Spediteuren, in der Exportfinanzierung und der Außenwirtschaftsberatung ist das Export-Nachschlagewerk regelmäßig im Einsatz.

Die „K und M" werden periodisch alle 2 Jahre neu aufgelegt und sind im Juni 2017 bereits in 42. Auflage erschienen. Mit dieser Neuauflage wurden wieder umfangreiche Änderungen in die Länderabschnitte eingearbeitet und die „Allgemeinen Hinweise" sowie ergänzenden Anhänge und Übersichten auf Stand gebracht. Bis zur jeweiligen nächsten Neuauflage wird das Werk durch 5-6 kostenlose Nachträge aktuell gehalten.

Zwischen den Nachträgen/Updates besteht für alle Bezieher der „K und M" die Möglichkeit, sich im „K und M"-Forum kostenlos und exklusiv über Neuerungen zu informieren.

Buch: Format 15 x 22 cm, 700 Seiten zum Preis von 79,00 EUR netto (84,53 EUR brutto), inkl. mind. 5 kostenloser Nachträge. ISBN: 978-3-943011-34-0.

CD-ROM: Computergebundene Einzelplatzlizenz zum Preis von 99,00 EUR netto (117,81 EUR brutto), inkl. mind. 5 kostenloser Updates. ISBN: 978-3-943011-35-7.

Zur Nutzung der CD-ROM benötigen Sie einen PC mit Windows XP oder neuer, einen Adobe® Reader® zur Anzeige der PDFs sowie Administrationsrechte während der Registrierung oder Installation der CD-ROM. 

Exportbestimmungen in andere Länder - Ausgabe 2019

Wissenswertes für Exporteure und Versandleiter - Seit über 60 Jahren ein bewährter Ratgeber für den Export.  Exportbestimmungen in andere Länder 2019

Neu überarbeitet
Auch in diesem Jahr von Experten aus dem Außenhandel den aktuellen Veränderungen und Entwicklungen angepasst.

Inhalt:
•Einfuhrbestimmungen für alle Länder, insbesondere mit dem Bezug auf Drittländer.
•Onlinecode im Buch - Inhalt digital als Download verfügbar
•übersichtlich strukturiert und in Farbe
•leichte Handhabung
•gut umsetzbar im Arbeitsalltag

Frau Bettina Dirks, Im- und Export, Schleich GmbH

"Wir arbeiten bereits seit über 10 Jahren mit den „Exportbestimmungen in andere Länder", welches uns stets eine ausführliche, aber knackige Information über die benötigten Exportpapiere und deren Besonderheiten aufweist. Durch die alljährliche Neuauflage sind wir somit stets auf dem neusten Stand."

Herr Willi Vögele (Leitender Regierungsdirektor a. D., Freiburg i. Br.)

Seit vielen Jahre begleiten mich die "Importbestimmungen anderer Länder" und nun die gelungene und besser zutreffende Umbenennung des Ausfuhr-Ratgebers in "Exportbestimmungen in andere Länder". Sie verstehen es - und das seit Jahrzehnten - aktuell und zuverlässig im Inhalt den Anforderungen im Export / Import gerecht zu werden: "Immer auf dem neuesten Stand im Handels- Außenwirtschafts- und Zollrecht" für Exporteure, Versandleiter und Dienstleister im grenzüberschreitenden Waren- und Zahlungsverkehr. Prägnant in der Wiedergabe der rechtlichen Belange, übersichtlich im jeweiligen Länderbezug jeweils mit Angabe der wesentlichen Informationsquellen.

Die Ausgabe 2018 "Exportbestimmungen in andere Länder" führt die Erkenntnisse, Erfahrungen und meine Einschätzung fort. Der "Allgemeine Teil" bietet eine Vielfalt von Inhalten, die im "Auslandsgeschäft" auch zu beachten sind, z.B. die Meldebestimmungen im Zahlungsverkehr mit dem Ausland und das Umsatzsteuersystem im EU-Binnenmarkt. Vorwort und Allgemeiner Teil führen übergreifend in die Länderdarstellungen der EU-Staaten im Binnenmarkt und die Länderdarstellung der Drittländer über. Das Fachbuch ist als Ratgeber und Nachschlagewerk bestens zu empfehlen.

Exportbestimmungen in andere Länder, Ausgabe 2019

Formularverlag CW Niemeyer GmbH & Co. KG
Stüvestraße 41
31785 Hameln

Telefon 05151/98930
Telefax 05151/989393
info@formularverlag.de 
www.formularverlag.de 

Art.Nr.: 15009

EUR 47,00
zzgl. 7 % USt zzgl. Versandkosten

 

 

Praktische Arbeitshilfe Export/Import 2018

Basisinformationen und Hinweise zu Formularen mit Formular-Ausfüll-Software

 

Das Standardwerk zur Ex- und Importpraxis enthält aktuelles Know-how für Unternehmen mit internationalen Handelsbeziehungen. Alle Praktische Arbeitshilfe 2018Informationen wurden überarbeitet und an die aktuellen Rechtsgrundlagen angepasst. Erfahrene IHK-Fachautorinnen und -autoren beschreiben die wichtigsten Abläufe im Ex- und Import, erläutern Auswahl und Einsatz der richtigen Formblätter und zeigen, wie sie korrekt ausgefüllt werden.

Mithilfe der Ausfüll-Software können die Formulare sofort bearbeitet, gespeichert und ausgedruckt werden. Das Ausfüllprogramm bietet schnellen Zugriff auf Informationen zu einzelnen Formularfeldern, ist mit Windows 10 kompatibel und wird durch automatisierte Updates aktualisiert.

Auch die Benutzeroberfläche der Software wurde modernisiert: Alle Formulare werden farblich analog zur Druckausgabe angezeigt und sind mit dem entsprechenden Kapitel im Buch verknüpft.

 

• Standardwerk in 19. Auflage
• Aktuelles Know-how aus der Praxis 

• Artikelnummer: 6001164i
Buch: ISBN: 9783763959679

Preis: 38,90 EUR

Alle Preise inklusive MwSt. und zuzüglich Versandkosten.

"Going International" 2017

Erfahrungen und Perspektiven der deutschen Wirtschaft im Auslandgeschäft Going International 2017

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag veröffentlicht die Umfrageergebnisse der Befragung "Going International 2017".

Das Auslandsgeschäft deutscher Unternehmen entwickelt sich dank einer wachsenden Weltwirtschaft in den nächsten Monaten positiv. Risiken bleiben allerdings bestehen – insbesondere durch wirtschaftspolitische Maßnahmen einzelner Länder und protektionistische Tendenzen. Die Volkswirtschaften in der Eurozone wachsen wieder und auch in China und anderen asiatischen Ländern steigt dank stabiler Wachstumsraten die Nachfrage nach deutschen Waren und Dienstleistungen. Ölfördernde Länder profitieren vom steigenden Ölpreis. Der Saldo aus „besseren" und „schlechteren" Erwartungen für das weltweite Auslandsgeschäft liegt bei plus vier Punkten. Im Vorjahr befand sich der Wert noch bei zwei Punkten. Gleichzeitig nimmt die Verunsicherung über die Stabilität der Entwicklung zu – Türkei, Russland und Brexit sind hier einige Stichworte.

Ein großes Hindernis für international aktive Unternehmen sind zunehmende Handelshemmnisse. 32 Prozent berichten von einem Anstieg von Hemmnissen im vergangenen Geschäftsjahr. Eine Vielzahl an Maßnahmen, von Zöllen über zusätzliche Zertifizierungen bis hin zum Zwang lokaler Produktion, erschweren die Geschäfte. Die protektionistischen Ankündigungen des neuen US-Präsidenten sorgen für weitere Verunsicherung. Mögliche Neuverhandlungen über das NAFTA-Abkommen, Pläne zur Einführung von Importzöllen und eine Bevorzugung heimischer Betriebe stellen aus Sicht der deutschen Unternehmen die bisherige Handelsverflechtung in Frage – und sind ein hohes Risiko für das Wachstum internationaler Geschäfte mit den USA.

Einen deutlichen Dämpfer für international aktive deutsche Unternehmen wird der Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union mit sich bringen – so die Einschätzung der befragten Firmen. Die Geschäftsperspektiven verschlechtern sich spürbar. Erwartete Kostenbelastungen durch Zölle und Steuern sowie die zunehmende Bürokratie an der neuen Grenze Europas werden die Geschäfte auf beiden Seiten negativ beeinflussen. Wie groß dieser Effekt sein wird, hängt maßgeblich von den Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU ab.


Das vollständige Umfrageergebnis steht Ihnen zur Einsicht als Download zur Verfügung. Die englische Version finden Sie hier.

 

 

DIHK Außenwirtschaftsreport 2018 | Belastung durch Handelshemmnisse erreicht neue Dimension

DIHK Außenwirtschaftsreport 2018

Durch die jüngsten globalen Entwicklungen in der Handels- und Sanktionspolitik erreicht die Belastung durch neue Handelshemmnisse eine neue  Dimension. Zu den ohnehin bürokratieintensiven Zollbestimmungen und nichttarifären Handelshemmnissen kommen derzeit „extraterritorial wirkende Sanktionen" und „Strafzölle" hinzu. Viele Regeln, auf die sich Unternehmen in der Vergangenheit verlassen konnten, scheinen in Frage gestellt.

Entsprechend hat die Zahl der Beratungen, mit denen die IHKs die Unternehmen im Bereich Zoll- und Außenwirtschaft beim Umgang mit alten und neuen Hürden unterstützen, im vergangenen Jahr mit einer Anzahl von mehr als 413.000 einen neuen Rekordwert erreicht.

Mit dem DIHK-Außenwirtschaftsreport 2018 legt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) eine Einschätzung zum außenwirtschaftlichen Umfeld und zu Handelsbeschränkungen vor. Grundlage für den Report ist eine Umfrage unter den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit ihren jährlich knapp 538.000 Kontakten zu international agierenden Unternehmen. Der Report erscheint seit dem Jahr 2009.

Den vollständigen Außenwirtschaftsreport 2018 finden Sie hier

Der Außenhandel Bayerns 2017

Der Außenhandel Bayerns 2017

Die Daten des Außenhandels Bayerns 2017 sind nun verfügbar und wurden grafisch aufbereitet. Im Bild finden Sie dazu die digitale Broschüre "Der Außenhandel Bayerns 2017".

Beim Blick auf den Außenhandel Bayerns in 2017 fällt wie folgt auf:

Die Exportzuwächse nach China im Vergleich zum Vorjahr sind in absoluten Zahlen am stärksten (+ 1.065 Mio Euro). Darauf folgen die USA (+970 Mio Euro) und Italien (+942 Mio Euro).

Die Exportrückgänge im Vergleich zum Vorjahr sind nach Großbritannien am stärksten (-979 Mio Euro). Danach folgen Katar (-391 Mio Euro) und die Türkei (-327 Mio Euro).

Bei den Warengruppen in Bezug auf Exporte sind Fahrzeuge gefolgt von elektrotechnischenErzeugnissen und Maschinen die stärksten Warengruppen.

Bei den Warengruppen in Bezug auf Importe sind elektrotechnische Erzeugnisse gefolgt von Fahrzeugen und Maschinen die stärksten Warengruppen.

Die wichtigste Zielregion, sowohl in Bezug auf den Export (56,2%) als auch dem Import (61,7%), sind die Länder der EU.

Industriezonen in Bulgarien

Publikation Industriezonen in Bulgarien

Die AHK Bulgarien leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Sie unterstützt deutsche Unternehmen unter anderem bei der Suche nach geeigneten bulgarischen Broschüre Industriezonen in BulgarienPartnerunternehmen und bei der Standortsuche. Durch die neue Publikation „Industriezonen in Bulgarien" möchten wir die Aufmerksamkeit auf den Wirtschaftsstandort Bulgarien lenken und die Orientierung bei der Standortsuche erleichtern. Die Broschüre enthält wichtige Wirtschaftsinformationen über Bulgarien. Sie gibt Einblick auf wichtige Industrie- und Logistikparks in Bulgarien mit Kontaktdaten und Informationen über deren Größe und Infrastrukturbesonderheiten. Die Industriezonen sind nach Regionen geordnet. Die präsentierten Zonen geben auch Auskunft über wichtige Investoren, die bereits vor Ort tätig sind.

"Going International" 2016

Erfahrungen und Perspektiven der deutschen Wirtschaft im Auslandsgeschäft

Going International 2016

Die bundesweite Umfrage „Going International 2016" des DIHK ist mit Unterstützung von 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) erstellt worden.

An der Online-Umfrage im Januar/Februar 2016 haben sich insgesamt 2.000 auslandsaktive Unternehmen mit Sitz in Deutschland beteiligt.


Die Broschüre "Going International 2016" finden Sie nachfolgend in deutscher und englischer Fassung zum Download.

Going International 2016 (deutsch)

Going International 2016 (englisch)

Erfolgreich im Auslandsgeschäft

IHK Service für Unternehmen

Erfahren Sie in der neuen IHK-Broschüre "Erfolgreich im Auslandsgeschäft" alles darüber, wie die bayerischen IHKs ihren Unternehmen im Bereich International helfen.

Erfolgreich im Auslandsgeschäft


Konkret geht es dabei um die Themen:

Hoheitliche Aufgaben, z.B.

Bescheinigung von Exportdokumenten
IHK Berufsbildung international

Service, z.B.

Service- und Beratungsangebot der IHK-Außenwirtschaft

Förderprogramme in der Außenwirtschaft

Finanzierungsinstrumente im Außenhandelsgeschäft

Vernetzung

Gesamtinteresse der bayerischen WirtschaftPublikationen

Ehrbarer Kaufmann

Die Broschüre "Erfolgreich im Auslandsgeschäft" finden Sie nebenstehend in deutscher und englischer Fassung zum Download.

Forderungsbeitreibung in der Türkei

Forderungsbeitreibung in der Türkei Ein kurzer Überblick

Die anwaltliche Aufgabe der Forderungsbeitreibung stellt gerade im deutsch-türkischen Rechtsverkehr eine besondere Herausforderung dar. Nicht nur die Entfernung, auch unterschiedliche Sprache und Mentalität können Barrieren bilden, die der gewitzte Schuldner gerne als Heimvorteil nutzt.

Die aktualisierte Publikation "Forderungsbeitreibung in der Türkei" der Kanzlei  RRLex RUMPF RECHTSANWÄLTE, Lenzhalde 68 - D-70192 Stuttgart, kann unter diesem Link kostenfrei heruntergeladen werden.

 

zollKOMPAKT

Einfuhr - Vereinfachte Verfahren und Praxisfälle

ZollKompakt

Das zollrechtliche Einfuhrverfahren ist ein komplexes Rechtsgebiet, dessen Umsetzung für Unternehmer, Logistiker, Rechtsanwälte und Steuerberater schwierig ist. Der Band vermittelt solides und kompaktes Wissen über das Einfuhrverfahren in seinen unterschiedlichen Formen, Möglichkeiten und Ausgestaltungen. Ein Schwerpunkt liegt auf den vereinfachten Verfahren. Anwender können die aktuellen Vorschriften so in ihrem Tagesgeschäft nutzen. Außerdem informiert der Band über rechtliche Änderungen, die sich durch das Inkrafttreten des Unionszollkodex im Mai 2016 ergeben.

Eine umfangreiche Sammlung von Praxisfällen dokumentiert Problemfälle bei der Einhaltung der Zollvorschriften im Import-Tagesgeschäft und stellt praktikable Lösungen vor.
Der Autor Günther Ziesche ist Diplom-Finanzwirt und lehrt am Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung.

zollKOMPAKT
Einfuhr – Vereinfachte Verfahren und Praxisfälle
2015, 245 S., 49,90 € (D)
W. Bertelsmann Verlag, ISBN 978-3-7639-5473-5

 

 

Megatrends im Welthandel

Die bayerischen Exportunternehmen sind auf den internationalen Märkten so ‎erfolgreich wie noch nie – sie zahlen 20 Prozent höhere Löhne und bieten Jobs mit ‎größerer Beschäftigungsstabilität. Ein Viertel aller Arbeitnehmer ist im Freistaat direkt ‎oder indirekt vom Exportgeschäft abhängig. Die Hälfte des bayerischen BIP ist auf ‎internationale Aktivitäten zurückzuführen. ‎Megatrends im Außenhandel

Doch die Außenwirtschaft ist kein Selbstläufer, da sich die Spielregeln der ‎Weltwirtschat rasant verändern: Unterschiede in der demografischen Entwicklung, die ‎Aufholjagd vieler Länder, die von neuen, insbesondere auch digitalen Technologien ‎begünstigt wird. Oder Änderungen der handelspolitischen Rahmenbedingungen – all ‎das wird die Regeln der globalen Marktwirtschaft und die Struktur der ausländischen ‎Absatz- und Beschaffungsmärkte verändern.‎
Auf welche Veränderungen sich die Unternehmen einstellen müssen und welche ‎Entscheidungen die Politik treffen sollte, fasst die BIHK-Studie zusammen, die wir mit ‎Professor Gabriel Felbermayr vom ifo Institut München erstellt haben. ‎

In sich wandelnden Märkten muss Erfolg einhergehen mit der Übernahme von ‎gesellschaftlicher Verantwortung, zu der sich die Firmen im Freistaat zunehmend ‎bekennen. Dies macht sie zu attraktiven Partnern für ausländische Unternehmen, heute, ‎aber auch in Zukunft.‎

Die Broschüre "Megatrends im Welthandel" finden Sie HIER zum Download.