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Raumordnung

In Bayern ist Raumordnung Aufgabe des Staates und umfasst die Landes- und Regionalplanung, die zusammenfassend auch Landesentwicklung genannt wird.

Ziel der Raumordnung ist die bestmögliche räumliche Entwicklung und Ordnung der Räume in Bayern. Hierfür ist es notwendig, die unterschiedlichen Anforderungen an die Nutzung der Räume aufeinander abzustimmen, Vorsorge für einzelne Raumfunktionen und -nutzungen zu treffen und auftretende Konflikte zu lösen. Oberste Landesplanungsbehörde in Bayern ist das Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.
Damit die Voraussetzungen für die Wirtschaft stimmen, bringt die IHK als „Träger öffentlicher Belange" die Interessen der Wirtschaft in die Planverfahren ein, dazu befragt und informiert die IHK die betroffenen Unternehmen über entsprechende Planverfahren. Typische Fragestellungen sind etwa die Schaffung neuer Gewerbeflächen, ausreichender Abstand zwischen Produktionsbetrieben und Wohngebieten oder die Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen oder Abgrabungen.

Die planerische Grundlage hierfür schaffen:
- auf Landesebene der Landesentwicklungsplan und das Landesentwicklungsprogramm,
- auf Regierungsbezirksebene der Regionalplan und
- auf kommunaler Ebene die Bauleitplanung der Kommunen.

 

Raumordnung, Regional-, Landes- und Bauleitplanung

Die IHK vertritt die Belange der gewerblichen Wirtschaft im IHK-Bezirk bei Raumordnungsverfahren, der Aufstellung und Änderung des Regionalplans für die Planungsregion Oberfranken-West sowie den Flächennutzungs- und Bebauungsplänen der Gemeinden des IHK-Bezirks.

Weiterführende Informationen und Links

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (STMWIVT)

Regionaler Planungsverband Oberfranken-West (zuständig u. a. für Erlass und Änderung des Regionalplans Oberfranken-West)

 

Aktuell: Fortschreibung Regionalplan Oberfranken-West

IHK-Stellungnahme zu Nachfolgenutzungen in Vorranggebieten für die Gewinnung, Sicherung und Erkundung von Bodenschätzen

Der Regionalplan für Oberfranken-West wird regelmäßig fortgeschrieben, d. h. an die Entwicklung der Raumordnung angepasst.

Im Kapitel B. II. 3. 1. über die Gewinnung, Sicherung und die Erkundung von Bodenschätzen werden neue Nachfolgenutzungen festgelegt, d. h. diejenigen Nutzungen, die nach einer Beendigung der Nutzung für die Gewinnung, Sicherung und Erkundung von Bodenschätzen erfolgen dürfen.

Im IHK-Bezirk Coburg sind folgende Gemeinden betroffen:

  • Ebersdorf b. Coburg (VRG TO 3 Ebersdorf b. Coburg)
  • Großheirath (VRG TO 2 Großheirath)
  • Neustadt b. Coburg (VRG: PG 1 Neustadt b. Cob. – Süd)
  • Rödental (VRG: SS 1 Einberg-Ost)
  • Seßlach (VRG SS 2 Heilgersdorf und VRG TO 1 Muggenbach) und
  • Sonnefeld (VRG TO 4 Sonnefeld)

Die IHK zu Coburg kann als Vertreterin der Coburger Wirtschaft eine Stellungnahme abgeben. Schriftliche Stellungnahmen können bis zum 1. März 2017 (Eingang bei der IHK) berücksichtigt werden. Erfolgt keine Stellungnahme, wird vom Einverständnis mit dem Regionalplanentwurf ausgegangen.

Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite des Regionalen Planungsverbandes Oberfranken-West:

http://www.oberfranken-west.de/Aktuelles

(In der Rubrik „Aktuelles“ - Fortschreibungen Regionalplan B II 3.1.3 - Nachfolgefunktionen - Anhörungsverfahren - Unterlagen Fortschreibung B. II. 3.1.3.)

Die Angaben zu den einzelnen Gemeinden finden Sie unter "Anhang I Datenblätter zum Umweltbericht" Teil I und Teil III.

Ansprechpartner in der IHK für die Stellungnahme ist Frank Jakobs (E-Mail: frank.jakobs@coburg.ihk.de), Leiter des Bereichs Recht und Steuern.

Zertifiziert nach

DIN EN ISO 9001 : 2008